Die halbe Wahrheit – Reflexion

Ich lüge dich bestimmt nicht an.
Was ich dir sage ist die Wahrheit.
Aber ich bin mir dessen bewusst.
Dass ich gewisse Details ausspare.
Manche Menschen würden sagen.
Es ist eigentlich die halbe Wahrheit.
Die ich dir damit erzähle.
Ist die halbe Wahrheit zugleich.
Auch die halbe Unwahrheit?

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Emotionslos – Reflexion

Ein guter Freund von uns beiden.
Eben erst 35 Jahre alt geworden.
Kam bei einem Autounfall ums Leben.
Er hatte keine Chance gehabt.
Wir erwiesen ihm die letzte Ehre.
Ebenso wie viele andere Menschen.
Bei der Trauerfeier am Friedhof.
Erschütternd.

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Geld oder Leben – Reflexion

Um es gleich vorwegzunehmen.
Die nachfolgenden Zeilen.
Handeln von keinem Banküberfall.
Nein, das ganz bestimmt nicht.
Wenngleich ich eingestehen muss.
Dass ich den zweideutigen Titel.
Durchaus bewusst gewählt habe.

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Ich weiß es nicht – Reflexion

Ich weiß es wirklich nicht.
Ich kann es mir nicht gut erklären.
Warum es manchen Menschen.
Oftmals so schwer fallen kann.
Diesen einfachen Satz.
Über die Lippen zu bringen.
Ich weiß es nicht.
Punkt.

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Es wird anders werden – Reflexion

Es hat dir nie etwas ausgemacht.
Wenn man dir unter vorgehaltener Hand.
Schon mal nachgesagt hatte.
Du seist ein Gewohnheitstier.
Du hast dich durchaus dazu bekannt.
Dass du nicht zu jenen Menschen gehörst.
Welche Veränderungen bewusst anstreben.

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2013 – Reflexion

1. Jänner 2013.
Ein neues Jahr hat begonnen.
Es wurde freudig begrüßt.
Auf ausgelassenen Silvesterparties.
Bis in die frühen Morgenstunden.
Mit Feuerwerk und Sektkorken.
Wurde ihm jede Ehre zuteil.

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Gedanken zu einem literarischen Comeback – Ansichtssache

Anfang Juli des zu Ende gehenden Jahres hatte ich in einem Beitrag unter dem Titel „Die literarische Pause“ davon erzählt, dass ich mir eine Auszeit gönnen möchte. Ich hätte für mich selbst den Eindruck gewonnen vorerst „genug vermittelt“ zu haben, schrieb ich in dem Beitrag. Darüber hinaus erzählte ich aber auch, dass ich vor allem bei den Zeilen zur „Reflexion“ oftmals zu intensiv mitgelebt hätte. So gerne ich über die Hintergründe der vielfältigen menschlichen Charaktere nachdenke und ein klein wenig darüber philosophiere, so sehr musste ich mir eingestehen dass meine literarischen Ambitionen zur Belastung für meine Gedankenwelt geworden waren.

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Die literarische Pause – Ansichtssache

„Aufhören wenn es am schönsten ist“, lautet ein altes Sprichwort, dass aber schon oftmals unter den Menschen auf Unverständnis gestoßen ist. Die Phrase möchte vermitteln, dass man sich nach einem Erfolg mit positiven Gefühlen von der Sache verabschieden solle, um sich die schlechteren Zeiten ersparen zu können. Es bleibt oftmals die Frage im Raum stehen, wie man denn den Gipfel des Erfolges erkennen solle und warum man eine schöne Sache überhaupt hinter sich lassen und ihr nicht treu bleiben sollte.

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Der Doppelgänger – Reflexion

Habt ihr euch schon mal gefragt?
Ob ihr einen Doppelgänger habt?
Es hängt durchaus ein wenig davon ab.
Was man darunter verstehen möchte.
Geht es dabei um optische Ähnlichkeiten?
Um gleichartige Interessen und Sichtweisen?
Oder um eine Kombination von alle dem?
Ist das dann ein Doppelgänger?
Oder ist es zumindest dann das.
Was man darunter zu verstehen gedenkt?

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Die Opferrolle – Reflexion

„Seinem Schicksal kann keiner entrinnen“.
Möchte uns ein altes Sprichwort sagen.
Welches wohl etwas theatralisch anmutet.
In der Tat ist es nicht ganz so einfach.
Den Schicksalsschlag zu definieren.
Ich möchte ihm nicht verharmlosen.
Aber jeder geht ein wenig anders damit um.
Einfach ist es bestimmt nicht.

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